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Beziehungskrisen

Gehen oder bleiben?

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Forever?

Wer will sie nicht – eine liebevolle und erfüllende Partnerschaft, die ewig hält. Voller Liebe, Wärme und Verständnis. Doch während Verliebtheit – und im besten Fall Liebe – einfach so passiert, ist Beziehung ein tägliches, aktives Einsetzen. Für sich selbst, füreinander und für das gemeinsame Leben.

Eine glückliche Beziehung fällt also nicht vom Himmel. Sie muss gepflegt werden wie jede Pflanze – denn sie ist ein lebendiger Organismus.

Wenn Beziehung stresst, kann es viele Ursachen dafür geben – alte und neue.

Beziehungskrisen haben viele Gesichter.

Wichtiger Hinweis

Ich arbeite mit ALLEN Paarkonstellationen (hetero, homo, lesbisch)!.

 Konfliktfelder gibt es viele

Fremdgehen

Kommt es zum Fremdgehen – ob im Alkoholrausch oder bewusst und mit Absicht – muss geklärt werden, warum Treue schwer fällt und ob das Vertrauen wieder hergestellt werden kann.

Affairen

Hat ein Partner parallel zur Hauptbeziehung eine Affaire, die er oder sie nicht aufgeben möchte, stellt sich die Frage, welche Zukunft die Haupt-beziehung noch hat. Welche Entscheidung steht an?​

Streit

Täglicher Streit, lautstarke Auseinandersetzungen, Dauernörgeln oder ständige  Missverständnisse zermürben jede Beziehung. Was triggert hier wirklich? Wie gelingt gute Kommunikation?

Ungleichgewicht

Der eine kümmert sich neben Arbeit, Kindern und Haushalt noch um kranke Eltern, der andere lebt seine Freizeit aus? Wie lassen sich solche Schieflagen ausgleichen?

Schweigen

„Dicke Luft“ mit tagelangem Schweigen, das wie eine Bestrafung wirkt, belastet Beziehungen enorm. Wie gelingt ein angemessener Umgang miteinander?

Bedürfnisse

Oft werden eigene Bedürfnisse und Werte erst bewussst, wenn sie übergangen oder verletzt werden. Was braucht jeder in der Beziehung?

Dazu kommen Themen wie
 

  • ein stressiger Job mit ggf. langen Arbeits- oder Anfahrtszeiten

  • unterschiedliche Lebensentwürfe (Familie oder Karriere?)

  • Probleme mit den eigenen Kindern oder den Patchwork-Kindern
     

  • finanzielle Sorgen oder generell das Thema Geld

  • Einmischung von außen (Eltern, Freunde, Ex-Partner/-innen)

  • gesundheitliche Probleme und Belastungen
     

  • eine unbefriedigende Wohnsituation (Schwiegereltern nebenan...)

  • das Gefühl von verpassten Chancen oder verlorenen Träumen

  • Anbrüllen, Anschreien bis hin zu körperlicher Gewalt
     

  • Emotionaler Missbrauch, Kleinhalten, Zynismus, Narzissmus

  • ​Süchte (Essen, Alkohol, Handy, Zocken, Kaufen, Porno, Spielsucht)

  • Unterschiedliche Entwicklungsbereitschaft und vieles mehr

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Wie rauskommen aus der Sackgasse?

Übrigens...

Beziehung
findet zwischen zwei Menschen statt.
Beziehungsprobleme bitte auch...

Soll heißen: 

Freunde und Familienmitglieder sind NICHT die richtigen Ansprechpartner für eure Beziehungsprobleme. Sie hören in der Regel nur, was ihr ihnen erzählt, verstehen aber nicht, was wirklich strukturell in der Beziehung passiert (dafür sind sie ja auch nicht ausgebildet). Außerdem sind sie bei Beziehungsproblemen im Alltag in der Regel nicht dabei, bekommen im Nachgang nur EINE Seite der Medaille von EINEM der beiden Partner geschildert – mit dessen Wahrnehmung und Filtern. Das ist selten objektiv.

Der andere Partner kommt nicht zu Wort, ist bei diesem Gespräch nicht anwesend, kann seine Sicht der Dinge nicht schildern oder sich sogar verteidigen. Vielleicht vermischen Freunde und Familienmitglieder die Infos sogar mit eigenen persönlichen (negativen) Erfahrungen. Damit entsteht häufig eine Vorverurteilung, echtes Misstrauen und viel böses Blut, bevor das reale und ganze Bild der Beziehung überhaupt sichtbar wird. 

Freunde und Familienmitglieder reagieren auch oft genervt, wenn Du Deine Geschichten und Vorwürfe irgendwo  zum 8. Mal erzählst und um Mitgefühl für Deine schwierige Situation bittest, aber keinen der gemachten Vorschläge zur Verbesserung der Situation anwendest. Dann werden Deine Menschen eher zum „emotionalen Mülleimer“, was dazu führen kann, dass sich sich irgendwann abwenden, weil ja doch bei Dir nichts passiert.

Daher meine große Bitte:

Redet miteinander, aber nicht übereinander.

Das ist Gift für jede Beziehung. Wenn ihr etwas zu sagen habt, sagt es dem Partner/der Partnerin persönlich. Und wenn ihr Angst vor Eskalation habt, dann nehmt euch an dieser Stelle einen Coach, Berater oder Paartherapeuten, der/die neutral bleibt und eure Emotionen aushalten kann.

Tut euch beiden den Gefallen und haltet eure Menschen da raus.

Ich halte sehr viel von der Liebe. Sie ist neben Freude für mich das Ziel unseres Lebens. Liebe zu uns selbst, zu den Menschen und Tieren und um herum, Liebe zu unserem Leben – und dem, was wir damit anfangen. 
 

​Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie wenig Liebende brauchen? Denk mal an Menschen, die frisch verliebt sind (Ein Bett im Kornfeld...)! Im Gegenzug: Je mehr Konsum und Ablenkung ins Spiel kommt, desto mehr Mangel muss oft übertüncht werden. Deshalb frage Dich, ob Du noch in der Liebe bist, wenn im Außen immer mehr passieren muss, damit Du Dich gut fühlst oder „es“ aushälst.

Ganz wichtig: Liebe denkt immer in Lösungen, Ego dagegen in „Recht-haben“. Alleine daran kannst Du sofort erkennen, ob Du (oder Dein Partner/Deine Partnerin) gerade in der Liebe ist, nach gemeinsamen Lösungen sucht oder lieber das Drama bevorzugt (das ist einfacher, weil dann immer die Anderen schuld sind...).

 

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Ich persönlich habe in der Liebe viel erlebt. Mit 16 in einer festen Beziehung, die erste Ehe mit 21. Später eine zweite, die ich auch nicht halten konnte und wollte. Dawischen Zeiten als Single und ein heftiger Liebeskummer durch ein sehr schmerzhaftes Aus von heute auf morgen.

Mittlerweile bin ich das 3. Mal seit 14 Jahren sehr glücklich liiert und mit diesem großartigen Herzensmenschen auch seit ein paar Jahren verheiratet. Angekommen in einer Beziehung auf Augenhöhe. 

Mein Lieblings-Beziehungsspruch?

Wenn Du jemanden halten willst,
gib ihm jede Chance zu gehen.


Bleibt er dann, bleibt er für Dich. Freiwillig.
Ohne Kontrolle, ohne Zwang, ohne Eifersucht.

 

Schön, oder?

Kontakt

PaarCoaching – auch etwas für euch?

Dann schreibt mir und wir überlegen gemeinsam, wie es weitergehen könnte. Nutzt gerne das Formular hier für eine erstes Nachricht (ohne Details zu nennen) oder schreibt an:

christina@autentaris.com

Wichtig zu wissen (Bedingung!):

Es müssen BEIDE gleichermaßen Interesse an einem Paarcoaching haben. „Ich bin nur hier, weil meine Frau/mein Mann das unbedingt wollte!“ funktioniert leider nicht. 

Paarcoaching bedeutet auch nicht, dass es definitiv zu einem liebevollen Neuanfang kommt. Manchmal kommt es auch zu einem gemeinsamen Aus, das sich während des Coachings herauskristallisiert. Dann begleite ich euch, falls gewünscht, durch die Trennung – wertschätzend, respektvoll und aufbauend.

Danke für die Nachricht!

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